Schnauze aufm Konzert

Schnauze aufm Konzert

Wenn einem das Konzert der Lieblingsband vermasselt wird, weil es ob der starken Nachfrage in eine Halle verlegt wird, die in etwa so viel Flair besitzt wie ein Ferienhaus am Aralsee, dann mag man das noch verschmerzen. wenn sich während dem selben Konzert herausstellt, dass die Akustik in dieser Halle schlechter ist, als die des Boxensets von Lidl für 19,99 €, dann geht das ja auch noch irgendwie. wann dann aber irgendwelche Gestalten meinen, sie müssten während des gesamten Konzertes den sowieso schon miserablen Ruf des Münchener Publikums durch permanentes Reden hochhalten, dann ist das zu viel.

Deshalb verkünde ich hiermit die Gründung der Facebook-Gruppe: Aufm Konzert hält man die Schnauze (ja, sowas gab’s auch schon mal bei studiVZ). Tretet fleißig bei. Auf dass irgendwann Ruhe auf den guten Konzerten einkehren möge.

***

Fotohinweis: Unity in Diversity von Untitled Blue (Flickr).

Über den Verfasser

Pascal Paukner wohnt in München. Denkt seit er schreiben kann. Interessiert sich für Popkultur, Politik und Medien. Bereits seine Kindergärtnerin sagte ihm nach, er hätte ein ausgeprägtes Gerechtigkeitsempfinden. Dennoch ist aus ihm kein Jurastudent geworden. Stattdessen Politik und Kommunikation.



Keine Kommentare


Trackbacks

  1. Konzert der dänischen Band Kashmir im 59:1 in München

Diskutieren Sie diesen Artikel