Dieser Eintrag steht hier schon seit Tagen mehr oder weniger unfertig herum und da inzwischen sogar Spreeblick das Video hat, muss es jetzt mal raus: Ohne voreilig sein zu wollen, könnte ich mir vorstellen, dass Bloodbuzz Ohio der beste Song des Jahres ist. Ich mein das Stück hat doch alles: Allein schon die Spannung die bis zur ersten Strophe aufgebaut wird, die sich dann auf wunderbar unaufgeregte Weise in Berningers baritonem Sprechgesang entlädt um dann in einer Mischung aus Traurigkeit, Simplizität und Souveränität nur so dahinzufließen, wow! Ich kann mich nicht erinnern, dass mich ein letzter Zeit in Song gefühlsmäßig bereits beim ersten Hören so überzeugt hätte. Also nicht mal Aberdeen 1987 von den Xcerts, den man hier in schlechter Tonqualität anhören kann und den ich nun wirklich ganz große Klasse fand.
Dazu kommt dann auch noch das Video. An Witzigkeit und schauspielerischem Talent in diesem Zusammenhang nur schwer zu überbieten. Und das bei einem Song, der nicht nur mutmaßlich an Melancholie reich ist. Groß, wie übrigens auch der Rest des Albums mit dem Titel High Violet. Aber, so kommentierte jemand den Song bei last.fm: “So far, High Violet is simply “that album with Bloodbuzz Ohio on it”. Wie wahr.
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Fotohinweis: The National, Øyafestivalen 2008 von NRK P3 (Flickr).

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