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	<title>The Aftermath</title>
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	<description>The Aftermath ist ein deutschsprachiges Weblog. Der Fokus liegt dabei auf den Themen Macht, Musik, Medien und natürlich geht es auch um Menschen.</description>
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		<title>Casper &#8211; XOXO</title>
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		<pubDate>Sat, 02 Jul 2011 18:10:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hagen Terschüren</dc:creator>
				<category><![CDATA[Musik]]></category>

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		<description><![CDATA[Disclaimer: Das ist keine Review. Ich werde nicht sonderlich auf das Album und die Songs an sich eingehen. Dazu bedeutet das Album zu viel. Ich will einfach nur meine Gedanken zu dem Album aufschreiben. XOXO &#8211; Hugs and Kisses, so hei&#223;t also das vermutlich meistgehypte Album, das deutschsprachiger HipHop je hervorgebracht hat. Der K&#252;nstler, der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><a href="http://www.theaftermath.de/wp-content/uploads/2011/07/cas.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-3380" title="cas" src="http://www.theaftermath.de/wp-content/uploads/2011/07/cas.jpg" alt="" width="528" height="528" /></a></p>
<p>Disclaimer: Das ist keine Review. Ich werde nicht sonderlich auf das Album und die Songs an sich eingehen. Dazu bedeutet das Album zu viel. Ich will einfach nur meine Gedanken zu dem Album aufschreiben.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>XOXO</strong> &#8211; Hugs and Kisses, so hei&szlig;t also das vermutlich meistgehypte Album, das deutschsprachiger HipHop je hervorgebracht hat. Der K&uuml;nstler, der dahinter steckt: <strong>Casper</strong>. Ein 29 Jahre alter Halbamerikaner aus Bielefeld. Man sagt ihm nach, mit <strong>XOXO</strong> w&uuml;rde er die Welt des HipHop revolutionieren, dabei ist er schon l&auml;nger im Gesch&auml;ft. Doch bisher hielt er sich gr&ouml;&szlig;tenteils an die »klassischen« Themen und auch die Beats waren recht konventionell. Die beiden Vorg&auml;ngeralben von <strong>XOXO</strong>, <strong>Die Welt h&ouml;rt mich</strong> und <strong>Hin zur Sonne</strong> waren zweifelsohne sehr gut und man konnte auch viel Talent erahnen, doch ich w&uuml;rde nicht so weit gehen, dass irgendwelche revolution&auml;ren Tendenzen erkennbar waren.</p>
<p style="text-align: justify;">Doch dann rumorte es im Netz, dass etwas gro&szlig;es kommen w&uuml;rde. Kaum einer hatte etwas geh&ouml;rt, doch es ging wie ein Lauffeuer &uuml;ber Twitter und Facebook. Die ersten T&ouml;ne, die ich tats&auml;chlich geh&ouml;rt habe, war das Lied <strong>Kontrolle/Schlaf</strong>, von dem eine Version auftauchte, wie es im Studio eingespielt wurde. Musikalisch am ehesten vergleichbar mir <strong>Explosions in the Sky</strong> und anderen Post-Hardcore Bands, aber halt mir Raps auf der Melodie. Und auch der Text: Er wollte mir weder die Freundin ausspannen, noch mir mit seinen Hoden den Kiefer brechen. Auch mit dem Mercedes durch die Hood cruisen scheint nichts zu sein, was Casper zu seinen T&auml;tigkeiten z&auml;hlt. Die Spannung auf das Album stieg immer mehr. Es tauchten schlechte Handyvideos von Liveperformances neuer St&uuml;cke wie <strong>Alaska </strong>auf und es war klar, dass es mehr als ein One Hit Wonder werden w&uuml;rde. Dann gab es ein Studiovideo in dem <strong>Thees Uhlmann</strong> beim Einsingen seines Parts zu sehen war. Ja, der Thees Uhlmann, der neben seinem Job als Gottheit auch S&auml;nger bei<strong> Tomte</strong> und Labelchef vom Grand Hotel van Cleef ist. Ich (und mit mir das gesamte Internet) wollte dieses Album haben. Und dann kam der Tag.</p>
<p style="text-align: justify;">Ich sa&szlig; hibbelig da und wartete auf die ersten T&ouml;ne. Es waren die bereits aus dem ersten Video bekannten von <strong>Der Druck steigt</strong>. Es ist schwer zu beschreiben, was das St&uuml;ck mit mir machte. G&auml;nsehaut stieg auf und sa&szlig; gefesselt und sprachlos vor dem Monitor. Dann kam <strong>Blut sehen</strong> und in meinen Adern fing es zu kochen an.</p>
<p style="text-align: justify;">Um das Album weiter zu beschreiben: Ich sa&szlig; wirklich mit G&auml;nsehaut und teils mit Tr&auml;nen in den Augen vor den Lautsprechern und h&ouml;rte <strong>XOXO</strong> drei Mal am St&uuml;ck ohne irgendwie Twitter, den Browser oder einen Chat zu &ouml;ffnen. Das letzte Album, das solche Dinge mit mir machte war <strong>Von Wegen</strong> von <strong>Muff Potter </strong>- und das ist in meinen Top 5 Alben aller Zeiten.</p>
<p style="text-align: justify;">Zu <strong>XOXO</strong>: Revolution gegl&uuml;ckt, Pflichtkauf.</p>
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		<title>Wir schreiben uns eine Eurokrise</title>
		<link>http://www.theaftermath.de/2011/06/wir-schreiben-uns-eine-eurokrise/</link>
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		<pubDate>Sat, 04 Jun 2011 17:17:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hagen Terschüren</dc:creator>
				<category><![CDATA[Macht]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Thema ist heutzutage in aller Munde &#8211; EHEC. Doch darum soll es gar nicht gehen. Denn wirklich relevant sind momentan meiner Meinung nach nur zwei Dinge &#8211; der Atomausstieg und die Eurokrise. Zum Atomausstieg muss ich nicht viel sagen, jeder Mensch, der nicht daf&#252;r ist hat nicht mehr alle Latten am Zaun. Und die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!-- p.p1 {margin: 0.0px 0.0px 0.0px 0.0px; font: 12.0px Helvetica} --></p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.theaftermath.de/wp-content/uploads/2011/06/aftermath-euro.jpg"><br />
<img title="aftermath-euro" src="http://www.theaftermath.de/wp-content/uploads/2011/06/aftermath-euro-1024x768.jpg" alt="" width="528" height="396" /></a></p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.theaftermath.de/wp-content/uploads/2011/06/aftermath-euro.jpg"></a>Ein Thema ist heutzutage in aller Munde &#8211; EHEC. Doch darum soll es gar nicht gehen. Denn wirklich relevant sind momentan meiner Meinung nach nur zwei Dinge &#8211; der Atomausstieg und die Eurokrise. Zum Atomausstieg muss ich nicht viel sagen, jeder Mensch, der nicht daf&uuml;r ist hat nicht mehr alle Latten am Zaun. Und die 20 Milliarden Euro, die dabei angeblich als Kosten entstehen sollen: Gucken wir doch einfach nur, was wir f&uuml;r andere Dinge ausgeben. 20 Milliarden sind Peanuts. Selbst wenn es das sechsfache kosten sollte, sind die zu leistenden Ausgaben geringer als die, die wir momentan durch Endlagerung und Castortransport haben. Vom Risiko ganz zu schweigen.</p>
<p style="text-align: justify;">Bleibt noch ein Thema: Die Eurokrise. Ungef&auml;hr zu meiner Geburt versuchten diverse EU-L&auml;nder auch l&auml;ngerfristig eine W&auml;hrungsunion zu bilden, die eine W&auml;hrung hervorbringt, die mit dem Dollar konkurrieren kann. (Das Problem, dass W&auml;hrungen gr&ouml;&szlig;tenteils auf gutem Glauben basieren lasse ich jetzt au&szlig;en vor, die Regierungschefs haben das ja noch nicht verstanden.) Die Taktik ging auf &#8211; zwischenzeitlich war der Euro so unglaublich stark, dass sich Supermodels und Drogenbosse nicht mehr in Dollars bezahlt werden wollten. Doch nun kommt die Eurokrise. Schuld sind Griechenland und Portugal, das wissen wir ja nun dank der Bild. Doch gucken wir uns das n&auml;her an. Die L&ouml;hne in allen EU-Staaten sind in den letzten 10 Jahren erheblich gestiegen. Entschuldigung, nicht in allen. Deutschland macht da nicht mit. Warum auch, es ist ja viel einfacher, die Exportnation Nummer eins zu bleiben, wenn man verh&auml;ltnism&auml;&szlig;ig wenig an Angestellte zahlen muss. Es klingt ja erstmal vern&uuml;nftig, wenn Deutschland den eigenen Export ankurbelt. Doch wie sch&auml;dlich ein Alleingang in einem Team ist, hat jeder von uns schon bei Gruppenreferaten in der Schule gelernt. Der eine steht super da, hat am Schluss die Topnoten und wo der Rest von der Gruppe bleibt ist egal. Als wenn das nicht schon schlimm genug w&auml;re, gibt der Topsch&uuml;ler dem Rest des Teams auch noch die Schuld, dass es keine 15 Punkte gab. Das ist schon in der Schule nicht sch&ouml;n, aber wen man dieses Spiel auf Nationenebene spielt, dann sind Menschenleben in Gefahr. Und genau das macht unsere Bundeskanzlerin gerade. Sie l&uuml;gt, wie es einst Ursula von der Leyen mit der Kinderpornographieerlaubnis in Indien tat. Merkel sagt, dass die Griechen faul sind . Alle Fakten, die sie zum Untermauern dieser Thesen nutze sind jedoch nicht nachweisbar. Merkel ist aber nicht nur die Topsch&uuml;lerin, sie ist gleichzeitig eine der Lehrkr&auml;fte, die f&uuml;r die Benotung zust&auml;ndig ist. Was nun passiert, ist schlecht f&uuml;r die eigene W&auml;hrung: Durch die Kritik von der Bundeskanzlerin und anderen Staatsoberh&auml;uptern wird die Kreditw&uuml;rdigkeit Griechenlands immer fragw&uuml;rdiger. Keiner will der Nation mehr Geld leihen. Nun m&uuml;ssen die Eurol&auml;nder einspringen um den Griechen zu helfen. Entgegen der Angaben in der Bild wird das Geld jedoch nicht verschenkt, sondern verzinst verliehen. Am Schluss kann Deutschland damit also Geld verdienen. Aber auch das ist noch nicht der Clou an der Sache. Durch diese St&uuml;tze um den Euro am Leben zu erhalten, sinkt der gesamte Wert der W&auml;hrung massiv. Das bedeutet, dass es f&uuml;r das Ausland erheblich g&uuml;nstiger wird europ&auml;ische Ware zu kaufen. Wer ist die gr&ouml;&szlig;te Exportnation Europas? Genau, Deutschland. Also verdienen &#8220;wir&#8221;doppelt mit den selbst herbeigeredeten Staatspleiten von Griechenland, Portugal und vielleicht noch Irland.</p>
<p style="text-align: justify;">Nat&uuml;rlich ist das alles eine Verschw&ouml;rungstheorie. Ich kann nicht garantieren, dass das alles wirklich mit Absicht geschieht. Das ist aber auch nicht relevant, die Konsequenzen sind n&auml;mlich gleich geblieben. Gewinner der &#8220;Eurokrise&#8221; ist Deutschland.</p>
<div>(Titelbild von <a href="http://www.flickr.com/photos/59937401@N07/">Images_of_Money</a> unter <a href="http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/">dieser</a> CC-Lizenz)</div>
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		<title>Privacy-Spacken</title>
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		<pubDate>Tue, 26 Apr 2011 18:08:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hagen Terschüren</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Menschen]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich will mich hier in der Post-Privacy-Diskussion auf keine Seite begeben, denn ich denke, dass nur ein Mittelweg der richtige sein kann.  Ich kann mich aber jedoch sehrwohl aufregen. Und zwar &#252;ber die selbsternannte Privacy-Fraktion. Da erlaubte sich Constanze Kurz (immerhin Sprecherin des CCC) die andere Seite einfach als Spacken zu bezeichnen. Ich will gar [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Ich will mich hier in der Post-Privacy-Diskussion auf keine Seite begeben, denn ich denke, dass nur ein Mittelweg der richtige sein kann.  Ich kann mich aber jedoch sehrwohl aufregen. Und zwar &uuml;ber die selbsternannte Privacy-Fraktion. Da erlaubte sich Constanze Kurz (immerhin Sprecherin des CCC) die andere Seite einfach als Spacken zu bezeichnen. Ich will gar nicht weiter darauf eingehen, dass mit diesem Wort sogar Minderheiten diskriminiert werden, aber Menschen, die anderer Meinung sind als man selber, zu beleidigen schadet dem ganzen Diskurs. Gesellschaftlich kommen wir nur weiter, wenn es mindestens zwei Seiten zu einem Thema gibt, denn nur so gibt es gen&uuml;gend Reibungsfl&auml;che um sich weiterzuentwickeln.</p>
<p style="text-align: justify;">Ein Diskurs h&ouml;rt sich in meinen Augen so an. Gruppe X, sagt, dass der momentane Zustand A aus den Gr&uuml;nden 1,2 und 3 nicht weiter tragbar sei. Das h&ouml;rt Gruppe A und sagt, dass Gruppe X aus den Gr&uuml;nden 7,8 und 9 falsch liegt. Entweder ist eine der Gruppen so &uuml;berzeugend, dass ihr voll Recht gegeben wird, oder sie einigen sich mit den Argumenten 4,5 und 6 auf einen Zustand, der irgendwo zwischen A und X liegt.</p>
<p style="text-align: justify;">Wenn aber pl&ouml;tzlich eine Gruppe dazu &uuml;bergeht, die andere zu beleidigen, scheinen ihr die Argumente auszugehen. Und dies scheint immer h&auml;ufiger der Fall zu sein. Denn nun f&auml;ngt auch Linus Neumann auf Netzpolitik.org damit an, auf die andere Seite einzudreschen. Nun habe ich die Podcasts geh&ouml;rt, die er da thematisiert. Und gerade die <a href="fanbóys.org">Fanboys,</a> gehen durchaus kritisch mit dem Thema um. Ich bin nicht mit ihnen einer Meinung, aber ich k&ouml;nnte anhand von Argumenten mit ihnen dar&uuml;ber diskutieren. Wenn ich aber lieber jemanden beleidigen will, dann brauche ich mich nicht zu wundern, wenn kein brauchbarer Diskurs zustande kommt.</p>
<p style="text-align: justify;">Man k&ouml;nnte jetzt meinen »Okay, ich will ja gar keinen Diskurs mit den Spacken.« &#8211; Falsch, denn wenn wenn man einfach anf&auml;ngt, sich wie ein 16-J&auml;hriger Skinhead auf Koks und Wein zu benehmen und einfach wild um sich p&ouml;belt, dann hat man verloren. Zumindest in der Au&szlig;enwahrnehmung. Hinzu kommen die Rollen, die die P&ouml;bler einnehmen. Constanze Kurz ist Sprecherin des CCC. Linus Neumann schrieb seine <a href="http://www.netzpolitik.org/2011/reaktionen-auf-locationgate/">Hetze</a> auf Netzpolitik.org, einer Plattform von Markus Beckedahl, der gerade mit der Digitalen Gesellschaft einen Lobbyverband gegr&uuml;ndet hat, der Netzinteressen vertreten soll. Wie aber soll ich mich mit diesen Organisationen verbunden f&uuml;hlen, wenn sie sich Leute in den eigenen Reihen leisten, die sich nicht einmal an Grundregeln was Benehmen angeht halten k&ouml;nnen? Oder um Worte zu verwenden, wie sie aus den M&uuml;ndern von Kurz und Neumann kommen k&ouml;nnten: Wie kann ich die SPD noch w&auml;hlen, wenn sie einen Sarrazin nicht rauswirft?</p>
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		<title>Survivalism</title>
		<link>http://www.theaftermath.de/2011/04/survialism/</link>
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		<pubDate>Fri, 15 Apr 2011 13:20:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Steiner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Menschen]]></category>

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		<description><![CDATA[Manchmal gibt es Momente in denen ich Menschen abgrundtief hasse. Frei nach Agent K bemerke ich dann wieder, dass ein Mensch zwar ganz vern&#252;nftig sein kann, diese Vernunft in gr&#246;&#223;eren Menschenmassen aber einzig und allein auf die eigenen Lebensfunktionen reduziert wird. Anders ist mir diese offensichtliche &#246;ffentliche Dummheit nicht zu erkl&#228;ren. Das erste Beispiel stammt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img style="display: block; margin-left: auto; margin-right: auto;" src="http://www.theaftermath.de/wp-content/uploads/2011/04/oneway.jpg" border="0" alt="oneway.jpg" width="528" height="496" /></p>
<p style="text-align: justify;">Manchmal gibt es Momente in denen ich Menschen abgrundtief hasse. <a href="http://www.youtube.com/watch?v=kkCwFkOZoOY">Frei nach Agent K</a> bemerke ich dann wieder, dass ein Mensch zwar ganz vern&uuml;nftig sein kann, diese Vernunft in gr&ouml;&szlig;eren Menschenmassen aber einzig und allein auf die eigenen Lebensfunktionen reduziert wird. Anders ist mir diese offensichtliche &ouml;ffentliche Dummheit nicht zu erkl&auml;ren.</p>
<p style="text-align: justify;">Das erste Beispiel stammt aus meinem Uni-Alltag. Der Campus selbst ist recht gro&szlig;, die Wege dorthin und nach Hause werden besonders zur kalten und nassen Jahreszeit sehr gern mit dem Bus zur&uuml;ckgelegt. Von allen. Gleichzeitig. Deshalb gibt es folgendes Ph&auml;nomen an jeder Bushaltestelle zu sehen: Der Bus h&auml;lt an, die T&uuml;ren gehen auf, kein Mensch r&uuml;hrt auch nur einen Muskel. Die f&uuml;nf Idioten, die im Eingangsbereich stehen checken nicht, dass sie ihren Arsch vielleicht in den Gang bewegen m&uuml;ssten, damit die dreitausend Zusteiger in den Bus passen. Also steht der Bus erstmal f&uuml;nf Minuten bevor es weitergeht. Raketenwissenschaft im Alltag.</p>
<p style="text-align: justify;">Das zweite Beispiel findet sich ebenfalls auf dem Campus, aber auch gern an Bahnh&ouml;fen oder Kaufh&auml;usern. Menschenmassen k&ouml;nnen einfach keine R&auml;ume vern&uuml;nftig verlassen. Egal ob Bus, Rolltreppe, oder Gesch&auml;ft: Die T&uuml;r geht auf, die Treppe h&auml;lt an, ein einziger Schritt in die Freiheit und &#8211; stehenbleiben. Jeder Trottel denkt mal wieder nur an sich und vergisst den v&ouml;llig stickigen und &uuml;berf&uuml;llten Fahrstuhlinhalt in seinem R&uuml;cken. Zum Kotzen ist das. Als ob ein weiterer Schritt nach dem Befreiungsschlag so ein gro&szlig;es Problem w&auml;re. Die K&ouml;nigsdisziplin dieser Dummheit ist aber das absichtliche Blockieren von Nadel&ouml;hren: Arschgesicht Nummer 1 trifft auf Hackfresse Nummer 2 und entscheidet sich in der v&ouml;llig &uuml;berf&uuml;llten Mensa genau am Treppenende &uuml;ber das unwichtigste Thema der Welt zu unterhalten. &#8220;Hey, was machst du denn&#8230;&#8221; – Schnauze und weg da!</p>
<p style="text-align: justify;">Das dritte und letzte Beispiel betrifft ebenfalls die Schnarchnasen an meiner Uni. H&ouml;rs&auml;le sind manchmal eine recht gro&szlig;e Angelegenheit und manche Arschkriecher m&uuml;ssen schon drei Tage vor Vorlesungsbeginn ihre Pl&auml;tze reservieren. Damit k&ouml;nnte ich ja leben, wenn diese Vollpfosten nicht direkt am Gang sitzen m&uuml;ssten und man als meist p&uuml;nktlicher Mensch sich an genau diesen &Auml;rschen vorbeischieben muss, um nicht 90 Minuten lang auf dem Boden sitzen zu m&uuml;ssen. Nat&uuml;rlich ist es konsequent von Leuten, die nur einen Meter &uuml;ber ihren eigenen Horizont hinausdenken, eben jenen Meter nicht weiterzur&uuml;cken.</p>
<p style="text-align: justify;">Man verstehe mich nicht falsch. Ich mag Menschen und kann mit gro&szlig;en Augen &uuml;ber die schier unendliche Zahl an spannenden Individuen auf diesem kleinen Planeten staunen. Wenn sich diese Individuen dann aber in der &Ouml;ffentlichkeit zum kollektiven Herumstehen-und-Verstandausschalten treffen, dann m&ouml;chte ich am liebsten fu&szlig;aufw&auml;rts in so manche Magengegenden fallen!</p>
<p style="text-align: justify;">(Titelbild von <a href="http://www.flickr.com/photos/osde-info/">osde8info</a> unter <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/">dieser</a> Lizenz)</p>
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		<title>Europ&#228;ische &#220;berheblichkeit</title>
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		<pubDate>Mon, 11 Apr 2011 19:05:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hagen Terschüren</dc:creator>
				<category><![CDATA[Macht]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Leben bei uns in Europa ist sch&#246;n. Wir haben meistens genug zu Essen und verdursten ist bei uns so gut wie unm&#246;glich. Fernsehen und inzwischen sogar Internet sind Teil der Grundversorgung. Die Minister der Nationen haben jedoch momentan mit einem »Problem« zu k&#228;mpfen. Fl&#252;chtlinge. Gerade aus Afrika kommen momentan reichlich Fl&#252;chtlinge und da sie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><a href="https://lh5.googleusercontent.com/_frzWcYKZgXk/TaNPIAJZ8KI/AAAAAAAAAXQ/UQhXFOBleaw/s720/grenze.jpg"><img class="alignnone" src="https://lh5.googleusercontent.com/_frzWcYKZgXk/TaNPIAJZ8KI/AAAAAAAAAXQ/UQhXFOBleaw/s720/grenze.jpg" alt="" width="528" height="352" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Das Leben bei uns in Europa ist sch&ouml;n. Wir haben meistens genug zu Essen und verdursten ist bei uns so gut wie unm&ouml;glich. Fernsehen und inzwischen sogar Internet sind Teil der Grundversorgung. Die Minister der Nationen haben jedoch momentan mit einem »Problem« zu k&auml;mpfen. Fl&uuml;chtlinge. Gerade aus Afrika kommen momentan reichlich Fl&uuml;chtlinge und da sie keine andere Chance zum &Uuml;berleben f&uuml;r sich und ihre Familien sehen, machen sie sich auf den Weg &uuml;ber das Mittelmeer. Nicht wenige von ihnen werden dabei umkommen. Nicht erst seit den Revolutionen und Aufst&auml;nden in Nordafrika ist dies der EU ein Dorn im Auge. Darum wurde die Agentur Frontex ins Leben gerufen. Ihr Job ist nach eigenen Aussagen die Fl&uuml;chtlingsstr&ouml;me nach Europa zu kontrollieren. Doch was hei&szlig;t das?</p>
<p style="text-align: justify;">&Uuml;ber die Arbeit von Frontex ist bis jetzt noch nicht so viel bekannt. Doch selbst aus den jetzigen Informationen kann man sich denken, wie eklig die Arbeit dieser »Beh&ouml;rde« ist und wie verkommen man sein muss, um dort zu arbeiten. Denn wie kontrolliert man Fl&uuml;chtlingsstr&ouml;me? Man versucht zu verhindern, dass sie die Grenzen erreichen. Dazu flie&szlig;en zum Beispiel Gelder an nicht EU-Staaten, damit sie die Menschen, die alles was sie noch haben aufgeben und deren letzte Hoffnung die Flucht ins Unbekannte ist aufhalten. Das tolle: Die Gesetze in diesen Staaten sind nicht so streng. Da k&ouml;nnen halt auch mal ein paar Menschen sterben. Was soll&#8217;s &#8211; es sind ja nur Zigeuner oder Neger. Anders als durch diesen Zynismus sind diese Dinge einfach nicht ertragbar. Ich wei&szlig; nicht, ob es inzwischen Beweise f&uuml;r meine Behauptungen gibt, aber es ist alles andere als Unwahrscheinlich, dass es so ist.</p>
<p style="text-align: justify;">Man muss sich n&auml;mlich einfach nur die Situation in den USA ansehen. Dort ist es zum Teil verboten in Staaten, die an Mexico angrenzen, Wasser in der W&uuml;ste auszulegen. Man nimmt also wissentlich in Kauf, dass Menschen sterben. Da finde ich meine Wortwahl noch relativ gem&auml;&szlig;igt.</p>
<p style="text-align: justify;">Doch warum sollten wir die Menschen aufnehmen? Schlie&szlig;lich k&ouml;nnen wir ja nicht f&uuml;r jeden zahlen. Das ist ein Argument, dass man immer wieder gerne h&ouml;rt. Ganz einfach. Wir lassen einen Diktator wie Gaddafi an der Macht, weil wir davon Vorteile haben. Mubarak war gerne angesehener Gast in Europa und auch sonst haben wir Westeurop&auml;er ja schon seit einigen Jahrhunderten gute Erfahrungen damit gemacht, Afrika auszubeuten und klein zu halten. Die Revolutionen in Tunesien und &Auml;gypten wurden in Europa gerne gesehen und jeder fand es gut. Doch nun kommen aus Nordafrika neue Fl&uuml;chtlingsstr&ouml;me. Die EU, die sich so gerne als gro&szlig;e Einheit feiert macht <a href="http://www.zeit.de/politik/ausland/2011-04/italien-fluechtlinge-luxemburg">nun</a> die Grenzen dicht. Italien, dummerweise am Mittelmeer gelegen, darf nun also alleine mit den Fl&uuml;chtlingen fertig werden. Da verstehe ich die Wut Berlusconis nur zu gut. Nat&uuml;rlich kann ein Land nicht so viele Fl&uuml;chtlinge verkraften. Wenn die EU-B&uuml;rokraten aber nur einen Schuss Humanit&auml;t zeigen w&uuml;rden, dann k&ouml;nnte man die Fl&uuml;chtlingsstr&ouml;me auf alle Mitgliedsstaaten verteilen. Und das wir Fl&uuml;chtlinge aufnehmen sollte verpflichtend sein, ohne wenn und aber. Denn wir sind gr&ouml;&szlig;tenteils f&uuml;r das Leid in den Nationen verantwortlich. Und wenn jemand so verzweifelt ist, dass er die Flucht antritt, dann hat er wenigstens die Aufnahme in einem Land verdient, denn wer einmal ein Fl&uuml;chtlingslager besucht hat wei&szlig;, dass keiner von uns darin auch nur eine Woche &uuml;berleben w&uuml;rde. F&uuml;r diese Menschen allerdings ist es die Rettung. Und ja, wir in Europa k&ouml;nnen und m&uuml;ssen uns das leisten. Jeder, der das Gegenteil behauptet ist ein L&uuml;gner. Ja, ich meine Sie, Herr Friedrich.</p>
<p style="text-align: justify;">PS: Wenn sie sich sicher sind, dass wir uns das nicht leisten k&ouml;nnen, dann melden Sie sich bei mir. Ich kann Ihnen das gerne erkl&auml;ren. Ihre Angst vor Ausl&auml;ndern z&auml;hlt nicht als Argument.</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">(Titelbild von <a href="http://www.flickr.com/photos/libaer2002/">Hellebardius</a> unter <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nd/2.0/deed.de">diese</a>r CC-Lizenz)</p>
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		<title>Das wird man wohl noch sagen d&#252;rfen</title>
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		<pubDate>Wed, 06 Apr 2011 22:32:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hagen Terschüren</dc:creator>
				<category><![CDATA[Menschen]]></category>

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		<description><![CDATA[Wir leben hier in einem Land mit Meinungsfreiheit. Das ist sch&#246;n. Ich sage gerne meine Meinung. Wir leben hier in einem Land, in dem Menschen glauben, dass etwas von sich geben gleichbedeutend mit dem &#196;u&#223;ern einer Meinung ist. Das ist weniger sch&#246;n. Mit  Menschen die glauben eine Behauptung, die sie nicht begr&#252;nden k&#246;nnen, sei eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><img class="aligncenter" src="https://lh4.googleusercontent.com/_frzWcYKZgXk/TZzpTHzDUTI/AAAAAAAAAW0/9oQdYSbQB0o/s640/4530808280_04ef8a7cff_b.jpg" alt="" width="640" height="480" /></p>
<p style="text-align: justify;">Wir leben hier in einem Land mit Meinungsfreiheit. Das ist sch&ouml;n. Ich sage gerne meine Meinung. Wir leben hier in einem Land, in dem Menschen glauben, dass etwas von sich geben gleichbedeutend mit dem &Auml;u&szlig;ern einer Meinung ist. Das ist weniger sch&ouml;n. Mit  Menschen die glauben eine Behauptung, die sie nicht begr&uuml;nden k&ouml;nnen, sei eine Meinung  l&auml;sst sich allgemein schwer diskutieren. Weil nur wenn man fundiert &uuml;ber etwas reden kann, hat eine Diskussion &uuml;berhaupt einen Zweck. N&auml;chstes Problem. Wir leben in einem Land, in dem Diskussionen mit Streit verwechselt werden. In einer guten Diskussion geht kann es hitzig zugehen. Wenn man aber auf die Argumente des anderen eingeht, dann kann dies zu Produktiven Ergebnissen f&uuml;hren. Dann ist da das Internet. Es ist bietet ungeheures Potenzial durch Kooperation. Aber auch ungeheuer destruktive F&auml;higkeiten. Bestes Beispiel ist 4chan. Aber f&uuml;r alles gibt es einen Platz.</p>
<p style="text-align: justify;">Was ich am Internet mag ist eigentlich, dass direkte Kommunikation so einfach ist wie nie zuvor. Den Autoren eines Blogposts anschreiben? Kein Problem. Den Autor einer gro&szlig;en Zeitung? Viel Erfolg dabei. Nun hat im Internet wie gesagt alles seinen Platz. Gerade ich sollte dar&uuml;ber sehr dankbar sein. Denn hier im Blog kann ich &#8211; vermeintlich &#8211; seri&ouml;s schreiben, meine Meinung darlegen und vielleicht auch in den Kommentaren dar&uuml;ber diskutieren. Bei Twitter bestehen meine Beitr&auml;ge aus Adolf Hitler, Essen, Sex und Alkohol. Das ist okay. Ich kann dar&uuml;ber lachen und wer es auch kann, kann mir einfach folgen. In diesem Blog w&uuml;rde ich nie so schreiben. Das ist okay. Wem der Stil hier gef&auml;llt kann es sich in seinen Feedreader legen und so dem Blog folgen.</p>
<p style="text-align: justify;">Das Problem im Internet sind aber Menschen, die nicht differenzieren k&ouml;nnen. Wenn ich etwas Dummes in Twitter schreibe, dann ist das so. Ihr k&ouml;nnt mir eben folgen oder es lassen. Wenn ich im Blog etwas schreibe gilt das auch. Nun gibt es aber auch die M&ouml;glichkeit darauf einzugehen. Bei Twitter ist das mit Replys m&ouml;glich, hier mit Kommentaren. Nun geht es hier eigentlich immer sehr angenehm zu, doch das &auml;ndert sich mit zunehmender Gr&ouml;&szlig;e einer Seite. Ein sch&ouml;nes Beispiel daf&uuml;r ist meiner Meinung nach <a href="http://uarrr.org/">das Blog</a> von <a href="http://twitter.com/#!/UARRR">UARRR</a>. Man kann seinen Stil m&ouml;gen oder nicht, darum soll es gar nicht gehen. Er hat aber<a href="http://uarrr.org/2011/04/05/dieser-beitrag-entspricht-vermutlich-nicht-deinem-weltbild/"> jetzt</a> die M&ouml;glichkeit eingebaut f&uuml;r bestimmte Artikel die Kommentare deaktivieren zu k&ouml;nnen. Ich verstehe das &#8211; obwohl ich gro&szlig;er Verfechter der Meinungsfreiheit bin &#8211; vollkommen. Denn durch Replys und Kommentare werden einem »Meinungen« aufgezwungen. Ich finde es sehr sch&ouml;n von wildfremden Menschen zu h&ouml;ren, wenn sie sich mit dem von mir Gesagten auseinandersetzen. Wenn sie es denn machen. Denn gerade auf Twitter bekomme ich regelm&auml;&szlig;ig Replys, deren Dummheit einem die Tr&auml;nen in die Augen treibt. In gro&szlig;en Blogs sieht man das auch immer gut in den Kommentaren. Wenn man die Urheber dieser Dinge dann darauf anspricht, dann bekommt man regelm&auml;&szlig;ig etwas von »Das wird man wohl noch sagen d&uuml;rfen« zu h&ouml;ren. Klar darf man das sagen. Ich bin nicht gezwungen mir das anzuh&ouml;ren. Nichts gegen fremde Meinungen. Wenn sie fundiert sind auf auf mich eingehen, dann k&ouml;nnen sie mich ungemein bereichern. Aber h&auml;ufig bekommt man das Gef&uuml;hl einem wird einfach die Zeit gestohlen.</p>
<p style="text-align: justify;">Das Argument h&ouml;rt man &uuml;brigens auch immer gerne bei Rechtspopulisten. Sarrazin war ein sch&ouml;nes Beispiel. »Das wird man wohl noch sagen d&uuml;rfen.« Genau, darf man. Aber Meinungsfreiheit hei&szlig;t eben nicht Zuh&ouml;rpflicht.</p>
<p style="text-align: justify;">(Titelbild von <a href="http://www.flickr.com/photos/hdz/">hdzimmermann</a> unter <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/2.0/deed.de">dieser</a> CC-Lizenz)</p>
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		<title>Just a Thought</title>
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		<pubDate>Wed, 06 Apr 2011 19:42:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Steiner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich wei&#223; nicht, ob es an mir liegt oder meine Beobachtungen doch zutreffen. Ich kann nur schwer mit dem Finger drauf zagen und sagen, wo das Problem liegt. Noch weniger kann ich den Grund dieses Gedankens ausmachen. Und am allerwenigsten kann ich in einem catchy Stichwort beschreiben was ich meine. Aber ich habe da so [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Ich wei&szlig; nicht, ob es an mir liegt oder meine Beobachtungen doch zutreffen. Ich kann nur schwer mit dem Finger drauf zagen und sagen, wo das Problem liegt. Noch weniger kann ich den Grund dieses Gedankens ausmachen. Und am allerwenigsten kann ich in einem catchy Stichwort beschreiben was ich meine.</p>
<p style="text-align: justify;">Aber ich habe da so ein Gef&uuml;hl. Mein Gef&uuml;hl sagt mir, dass wir Deutschen popkulturelle Schlappschw&auml;nze sind. Vielleicht mag es daran liegen, dass ich meine popkulturellen Referenzen seit Ewigkeiten nicht mehr aus dem deutschen Fernsehen beziehe. Vielleicht liegt es aber auch daran, dass es dort gar keine (mehr) gibt? Wie gesagt, ich kann nur schwer mit dem Finger drauf zeigen, aber ich kann ein paar Geschichten erz&auml;hlen.</p>
<p style="text-align: justify;">Die erste Geschichte passierte vor rund einer Woche, als Twitter sein f&uuml;nften Geburtstag feierte. <a href="http://teamcoco.com/content/word-biz-stones-mom">W&auml;hrend Twitter-Gr&uuml;nder im amerikanischen Late-Night auftreten</a>, <a href="http://www.youtube.com/watch?v=hPr62GZ6jOw">br&uuml;skiert sich die deutsche Presse &uuml;ber den twitternden Regierungssprecher</a>. Ich will damit nicht sagen, dass wir in Deutschland unter einem Stein leben und keine Ahnung von Twitter haben. Ich will damit nur sagen, dass wir in Deutschland hinter dem Mond leben und keine Ahnung vom Internet haben. W&auml;hrend jenseits des gro&szlig;en Teichs <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/The_Social_Network">Filme &uuml;ber Facebook</a> gedreht werden (und auch noch hervorragend sind!) versucht man im deutschen Fernsehen <a href="http://www.youtube.com/watch?v=93gVhitv2Jo">mit hippen &#8220;Touchscreen&#8221;-Schwindeleien</a> den Zuschauer zu verarschen.</p>
<p style="text-align: justify;">Die zweite Geschichte hat ihren Ursprung ebenfalls im Late-Night. W&auml;hrend <a href="http://teamcoco.com/content/conan-and-andy-play-angry-birds-real-life-finland-0">Conan O&#8217;Brien im Studio eine Real-Life-Version von Angry Birds spielt</a> und die <a href="http://teamcoco.com/content/conan-rocks-another-personal-video-blog">YouTube-Kultur parodiert</a>, <a href="http://www.macnotes.de/gimages/kolumne/sony-youtube.jpg">wird in Deutschland YouTube ad absurdum gef&uuml;hrt.</a> Und &uuml;berhaupt, warum haben die Amis so viele Late-Night-Shows, <a href="http://www.latenightwithjimmyfallon.com/video/uncharted-3-demo-121310/1264778/">in denen zu allem &Uuml;berfluss auch noch Videospiel-Entwickler die neusten Blockbuster vorf&uuml;hren</a>, w&auml;hrend wir Harald Schmidt seit Jahren beim rentnern zuschauen und parallel noch immer Videospiele als Teufelszeug verteufeln?</p>
<p style="text-align: justify;">Die dritte Geschichte bezieht sich auf das deutsche Fernsehen als Ganzes bzw. auf die Unf&auml;higkeit eigene Formate zu entwickeln. Ich kenne kein Format au&szlig;er &#8220;Genial Daneben&#8221;, &#8220;Dittsche&#8221; und vielleicht, mit geschlossenen Augen und Ohren noch &#8220;Wetten dass&#8230;?&#8221; das in irgendeiner Weise seinen Ursprung in Deutschland h&auml;tte. Alles, was wir hier im Fernsehen <del>gucken</del> vermeiden ist furchtbar unoriginell.</p>
<p style="text-align: justify;">Vielleicht liegt es ja wirklich nur an mir. Vielleicht habe ich tats&auml;chlich Wahrnehmungsst&ouml;rungen und lebe zu sehr in meiner eigenen Medienblase. Vielleicht haben wir aber tats&auml;chlich keine popkulturell relevante Medienlandschaft in Deutschland.</p>
<p style="text-align: justify;">Aber ganz hundertprozentigsicher haben wir keine Ahnung vom Internet!</p>
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		<title>&#8220;Me, I&#8217;m not&#8221;</title>
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		<pubDate>Mon, 28 Mar 2011 18:38:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Steiner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Macht]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Gr&#252;nen haben am vergangenen Sonntag Geschichte geschrieben. Sie haben nicht nur Baden-W&#252;rttemberg nach 48 Jahren von der CDU befreit, sondern stellen gleichzeitig zum ersten Mal in der Geschichte der BRD einen eigenen Ministerpr&#228;sidenten. Respekt f&#252;r diese Leistung. Fragt man die Beobachter der Wahl und/oder die Freunde der CDU, dann ist die Erkl&#228;rung f&#252;r dieses [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Die Gr&uuml;nen haben am vergangenen Sonntag Geschichte geschrieben. Sie haben nicht nur Baden-W&uuml;rttemberg nach 48 Jahren von der CDU befreit, sondern stellen gleichzeitig zum ersten Mal in der Geschichte der BRD einen eigenen Ministerpr&auml;sidenten. Respekt f&uuml;r diese Leistung.</p>
<p style="text-align: justify;">Fragt man die Beobachter der Wahl und/oder die Freunde der CDU, dann ist die Erkl&auml;rung f&uuml;r dieses Ergebnis klar: Fukushima (&uuml;brigens schon jetzt mein Favorit f&uuml;r das Wort des Jahres 2011, dicht gefolgt von &#8220;<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Abklingbecken">Abklingbecken</a>&#8220;). Dem <a href="http://www.spreeblick.com/2011/03/28/japan-ist-schuld/">Spreeblick-Johnny</a> ist das zu kurz gedacht und auch f&uuml;r meinen Geschmack macht man sich die Welt mit dieser Erkl&auml;rung zu einfach.</p>
<p style="text-align: justify;">Nat&uuml;rlich hat die Umwelt-Katastrophe in Japan viele W&auml;hler ein gr&uuml;nes Kreuzchen machen lassen. Das hei&szlig;t aber nicht, dass – um das vergangene Unwort des Jahres aufzugreifen – diese Wahl alternativlos war. H&auml;tte die Bundesregierung nach der Katastrophe eine klare, ehrliche und vor allem dem&uuml;tige Haltung im Zuge der aktuellen Atomdebatte eingenommen, vielleicht h&auml;tte die Wahl dann weniger historische Konsequenzen gehabt. So ist die Schuld aber eben auch in den eigenen Reihen zu suchen. Nicht erst die <a href="http://www.zeit.de/politik/deutschland/2011-03/bruederle-atom-moratorium-wahlkampf">&ouml;ffentliche &Auml;u&szlig;erung Br&uuml;derles</a> hat den W&auml;hler gr&uuml;n w&auml;hlen lassen, sondern die Tatsache, dass man mit dem dreimonatigen Moratorium offensichtlich f&uuml;r dumm verkauft werden sollte. Die Bundesregierung h&auml;tte die M&ouml;glichkeit gehabt und deshalb n&uuml;tzen m&uuml;ssen, den eigenen Fehler der Laufzeitverl&auml;ngerung zu korrigieren. Man h&auml;tte sich als endg&uuml;ltige Atomausstiegsregierungskoalition (ich liebe die deutsche Sprache!) profilieren k&ouml;nnen und der vergessliche W&auml;hler h&auml;tte es vielleicht sogar geglaubt.</p>
<p style="text-align: justify;">Nat&uuml;rlich h&auml;tte es wieder Kritik von allen Seiten gehagelt, wenn die Bundesregierung die eigene Position in der Atomdebatte grundlegend ge&auml;ndert h&auml;tte. Doch wenn es wie in diesem Fall die richtige Entscheidung ist, kann man mit einer nach dem Wind ausgerichteten Fahne sehr gut leben. Besser, als mit <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Laufzeitverl%C3%A4ngerung_deutscher_Kernkraftwerke#Moratorium">offensichtlichem Wahlkampfgepl&auml;nkel</a>.</p>
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		<title>Clickclickdecker &#8211; Du ich wir beide zu den Fliegenden Bauten</title>
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		<pubDate>Fri, 18 Mar 2011 14:24:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hagen Terschüren</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Audiolith]]></category>
		<category><![CDATA[Clickclickdecker]]></category>

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		<description><![CDATA[Clickclickdecker ist anders. Er ist zwar beim Label Audiolith unter Vertrag, macht aber keine elektronische Musik. Er arbeitet zwar viel mit Akustikgitarre, aber er ist auch kein klassischer Singer/Songwriter. Der Mann, der eigentlich Kevin Hamann hei&#223;t, hat seinen ganz eigenen Stil kreiert. Auf seinen Alben meist mit Band zu h&#246;ren, ist er live h&#228;ufig mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><img class="aligncenter" title="Du Ich Wir Beide Zu Den Fliegenden Bauten" src="https://lh3.googleusercontent.com/_frzWcYKZgXk/TYEfEu5rxYI/AAAAAAAAAWc/GcEGZ0NwBl8/s512/BautenFrontklein.jpg" alt="" width="512" height="512" /></p>
<p style="text-align: justify;">Clickclickdecker ist anders. Er ist zwar beim Label Audiolith unter Vertrag, macht aber keine elektronische Musik. Er arbeitet zwar viel mit Akustikgitarre, aber er ist auch kein klassischer Singer/Songwriter. Der Mann, der eigentlich Kevin Hamann hei&szlig;t, hat seinen ganz eigenen Stil kreiert. Auf seinen Alben meist mit Band zu h&ouml;ren, ist er live h&auml;ufig mit reduzierter Begleitung unterwegs. So auch am 25. September 2009 auf dem Reeperbahnfestival in Hamburg. Zwei Menschen stehen auf der B&uuml;hne und schaffen es die Fliegenden Bauten in ihren Bann zu ziehen &#8211; Kevin Hamann und Oliver Stangl. Dieser ist eigentlich Gitarrist in der Clickclickdecker-Band, macht hier aber alles m&ouml;gliche als Begleitung. Und genau dieses Konzert ist auf Du ich wir beide zu den Fliegenden Bauten zu h&ouml;ren.</p>
<p style="text-align: justify;">Eines vorweg &#8211; ich bin eigentlich kein gro&szlig;er Freund von Livealben. Sie schaffen es eigentlich nie, die Magie eines echten Konzertes einzufangen. Eigentlich ist das auch hier so. Eigentlich. Denn irgendwie ist es gelungen eine Atmosph&auml;re einzufangen, die zwar nicht an ein tats&auml;chliches Konzert herankommt, aber schon verdammt nah dran ist. Die extrem reduzierten Versionen stehen den Liedern gut. Nie hat man das Gef&uuml;hl, dass irgendein Instrument fehlen w&uuml;rde. Kevin Hamann trifft nicht jede Note, aber das ist in diesem Fall positiv gemeint. Seine Stimme f&auml;ngt einen ein, wie es kaum einem anderen K&uuml;nstler gelingt. Die Emotionen die er zu vermitteln wei&szlig; sind beeindruckend. Das gleiche gilt f&uuml;r die Texte. Manchmal sind sie etwas holprig, wirken dadurch aber einfach authentisch. Es wird viel mit Metaphern und auf einer Metaebene gearbeitet und trotzdem hat man immer das Gef&uuml;hl, genau zu verstehen, was er einem sagen will.</p>
<p style="text-align: justify;">Wenn es ein Livealbum gibt, das ich als Pflichtkauf einsch&auml;tzen w&uuml;rde, dann ist es dieses hier. Ab dem ersten April steht es dann in den L&auml;den.</p>
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		<title>&#8220;We think we climb so high&#8221;</title>
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		<pubDate>Thu, 17 Mar 2011 18:37:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Steiner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Menschen]]></category>

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		<description><![CDATA[Die durch die Ereignisse in Japan erneut aufgebrachte Diskussion &#252;ber die Sicherheit von Kernkraft ist eine h&#246;chst spannende. Spannend deshalb, weil sie auf vielen Ebenen gef&#252;hrt wird und erneut eine menschliche Unart aufzeigt: Das Undenkbare zu bedenken. Wir Menschen sind seit jeher auf Technologie angewiesen, erst die Abh&#228;ngigkeit von Werkzeugen macht uns unabh&#228;ngig von der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Die durch die Ereignisse in Japan erneut aufgebrachte Diskussion &uuml;ber die Sicherheit von Kernkraft ist eine h&ouml;chst spannende. Spannend deshalb, weil sie auf vielen Ebenen gef&uuml;hrt wird und erneut eine menschliche Unart aufzeigt: Das Undenkbare zu bedenken.</p>
<p style="text-align: justify;">Wir Menschen sind seit jeher auf Technologie angewiesen, erst die Abh&auml;ngigkeit von Werkzeugen macht uns unabh&auml;ngig von der Natur. Doch statt diese Tatsache in einer tiefen Demut anzuerkennen, vergessen wir oftmals, wie hilflos und entfremdet wir ohne unsere Werkzeuge sind. Der technische Fortschritt und die industriellen Meisterleistungen steigen uns nur zu gern zu Kopf.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Titanic war eine Meisterleistung der Schifffahrt, ein unsinkbares Statussymbol, das sich heute auf dem Grund des Meeres befindet. Die Hindenburg war ein Aush&auml;ngeschild des deutschen Reiches und ging in Flammen auf. Nach einer Explosion mit anschlie&szlig;ender Kernschmelze kam es im Kernkraftwerk Tschernobyl zu einer der schlimmsten Umweltkatastrophen der Geschichte. Alle drei Einzelf&auml;lle sind Beispiele f&uuml;r die verheerenden Folgen menschlicher Ignoranz.</p>
<p style="text-align: justify;">Eine &auml;hnliche Ignoranz, die sich dieser Tage in den &Auml;u&szlig;erungen so mancher Politiker wiederfindet. Frau Merkel spricht davon, dass <a href="http://www.youtube.com/watch?v=ZHtA-j9rdgU">&#8220;unsere Kernkraftwerke [...] nach Ma&szlig;gabe dessen, was wir wissen, sicher [...]&#8220;</a> sind. Und nat&uuml;rlich sind sie das. Wir wissen, dass sie sicher sind, weil sie uns nicht gerade um die Ohren fliegen oder davonschmelzen. Aber genau dieser Punkt, die Beharrung auf den Status Quo, zeigt, dass wir nicht allein von diesem ausgehen k&ouml;nnen. Nicht umsonst muss vor dem &#8220;Gr&ouml;&szlig;ten anzunehmenden Unfall&#8221; noch das W&ouml;rtchen &#8220;super&#8221; gesetzt werden, damit man das Undenkbare beschreiben kann.<br />
Auch die Amerikaner sind sich ihrer Position sicher. Die Reaktoren dort sind ebenfalls &#8220;sicher&#8221;, nat&uuml;rlich halten sie auch &#8220;<a href="http://blog.zeit.de/newsblog/2011/03/15/tag-5-nach-dem-beben/">einem schweren Erdbeben</a>&#8221; stand. Dass aus einem &#8220;schweren&#8221; Erdbeben leicht ein &#8220;sehr schweres&#8221; Erdbeben werden kann, und dass die Japaner vor einer Woche sicherlich &auml;hnlich &uuml;berzeugt gewesen w&auml;ren, wird ignoriert.</p>
<p style="text-align: justify;">Der Mensch ist schon ein merkw&uuml;rdiges Tier. Er denkt so lange nicht an W&ouml;lfe, bis er einen sieht. Dann werden eilig Moratorien einberufen, Untersuchungen angetrieben und Vorkehrungen getroffen. Alle schreien &#8220;Wolf!&#8221;, bis der n&auml;chste Wahlkampf vor&uuml;ber ist. An Grizzlyb&auml;ren denkt er in der Zeit aber nicht&#8230;</p>
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