Nachdem ich inzwischen auf sage und schreibe fünf Get-Well-Soon-Konzerten war und praktisch sämtliche Songs spontan auf Hochchinesisch übersetzen und währenddessen Triolen auf nem offenen Hi-Hat klopfen könnte, bin ich wohl mit ausreichend Credibility ausgestattet um euch die neueste EP ans Herz zu legen, die es zu allem Überfluss noch als Gratis-Download gibt. Auf der gemeinsamen Tour mit dem Grand Ensemble wurde nämlich eine Show im Dortmunder Konzerthaus mitgeschnitten, sechs Songs haben es auf die Platte geschafft. Darunter befindet sich unter anderem eine bombastische Version von »5 Steps/7 Swords« und mit »A Burial at Sea« mein So-oder-So-Lieblingssong der Band. Den werten Lesern dieses Blogs sei daher folgender Link wärmstens empfohlen: Downloadklicklink.
Alternativ bzw. kumulativ sind auch die kommenden Livekonzerte nicht zu verachten:
Popkulturnerdgeeks schalten darüber hinaus selbstverständlich am 18. Dezember um 21.45 Uhr 3Sat ein, da startet das neue Sendeformat »Aufnahmezustand« – mit Get Well Soon.
Wenn einem das Konzert der Lieblingsband vermasselt wird, weil es ob der starken Nachfrage in eine Halle verlegt wird, die in etwa so viel Flair besitzt wie ein Ferienhaus am Aralsee, dann mag man das noch verschmerzen. wenn sich während dem selben Konzert herausstellt, dass die Akustik in dieser Halle schlechter ist, als die des Boxensets von Lidl für 19,99 €, dann geht das ja auch noch irgendwie. wann dann aber irgendwelche Gestalten meinen, sie müssten während des gesamten Konzertes den sowieso schon miserablen Ruf des Münchener Publikums durch permanentes Reden hochhalten, dann ist das zu viel.
Deshalb verkünde ich hiermit die Gründung der Facebook-Gruppe: Aufm Konzert hält man die Schnauze (ja, sowas gab’s auch schon mal bei studiVZ). Tretet fleißig bei. Auf dass irgendwann Ruhe auf den guten Konzerten einkehren möge.
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Fotohinweis: Unity in Diversity von Untitled Blue (Flickr).


